1und1-Kunden fühlen sich wegen eines Briefes zu einer Vertragsverlängerung gedrängt. Grund dafür ist eine bevorstehende DSL-Umstellung, die eine 10 Tage DSL-Ausfallzeit mit sich ziehen kann.
Um diese 10 Tage DSL-Ausfallzeit bei 1und1 zu umgehen, bietet der DSL-Anbieter einen Wechsel in einen alternativen Tarif von 1und1 an. Einziger Nachteil und deswegen von 1und1-Kunden kritisiert ist die neue Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten, die von neuem beginnt.
Wer wurde von 1und1 angeschrieben?
Es wurden allerdings nicht alle 1und1-Kunden angeschrieben. Nur diejenigen bei denen DSL- und Telefonanschluss von der Telekom gemietet sind, aber mittlerweile auch andere DSL-Anbieter Anschlüsse haben (Telefónica, Vodafone oder QSC).
Warum die 10 Tage DSL-Ausfallzeit?
Für die DSL-Umstellung müssen der Resale-Anschluss auf Line-Sharing umgestellt werden. Der Telefon-Anschluss wird weiterhin von der Telekom sein. Dafür muss der DSL-Anschluss abgeschaltet sein – dies kann eine Woche dauern (daher auch die 10 Tage DSL-Ausfallzeit).
Lohnt ein Wechsel zum 1und1 Komplettanschluss?
Vorteile für 1und1 sind …
- die niedrigeren Kosten für das Line-Sharing bzw. den Komplettanschluss im Vergleich zum vorherigen Resale-Anschluss und …
- die erhöhte Qualität bei VOIP-Verbindungen.
Vorteil für 1und1-Kunden:
- Die Kunden könnten eventuell höhere DSL-Geschwindigkeiten in Anspruch nehmen. Die Telekom schaltet meist nicht so hohe DSL-Geschwindigkeiten. Konkurrenten garantieren dagegen keine Mindestbandbreite und ermöglichen Kunden somit höhere DSL-Geschwindigkeiten (DSL Speed Check).
Um Kunden nicht unnötig zu verärgern sollte der Anbieter 1und1 eventuell die DSL-Ausfallzeit mit den Kunden individuell abstimmen. So könnten 1und1-Kunden einen Zeitpunkt wählen in dem der Internetanschluss nicht unbedingt genutzt werden muss. Der Wechsel zu einem 1und1 Komplettanschluss mit neuer Mindestvertragslaufzeit soll in nur einer Stunde abgeschlossen werden.

{ 1 trackback }